• Anita Eggenberger
  • 8. Mai 2005

Vorstandswochenende in Diessbach

Zu unserem Motto «Gemeinsam sind wir stark» trafen wir uns am Samstagmorgen in Diessbach zu unserem Vorstandswochenende.

Kurz darauf eröffnete Martin die 1. Vorstandssitzung in diesem Vereinsjahr und hiess unsere drei neuen Vorstandsmitglieder nochmals herzlich willkommen. Dann ging es Schlag auf Schlag los. Nach einigen Erläuterungen zur Vorstandsarbeit verteilten wir unsere Ämtchen und setzten uns Ziele für das neue Jahr. Wir diskutierten auch über die anstehenden Anlässe und Projekte wie die AGu-Reise, die AGL-Exkursion, über den Kalender «Landleben-hautnah 2006», das HIT 2005 in Bütschwil, die DV 2006 in Willisau und natürlich über das 50-Jahr-Jubiläum mit dem Jubiläumswettbewerb in Diessenhofen im Jahr 2006. Am Mittag durften wir die Gastfreundschaft von Georgs Familie geniessen und konnten uns gut gestärkt an den zweiten Teil der Sitzung machen. Noch einmal standen einige zähe Traktanden an, aber wir beendeten unsere Sitzung am Abend fast pünktlich und konnten somit zum gemütlicheren Teil des Wochenendes übergehen.

Gemütliches Zusammensein

Nachdem wir unser Gepäck in der Zivilschutzanlage von Diessbach verstaut hatten, gab uns Georg eine kleine Führung durch seinen Hof. Inzwischen waren Monika und Dani schon vorausgegangen, um das Abendessen vorzubereiten. In einer gemütlichen Hütte am Waldrand des Dorfes liessen wir den Abend beim feinen Essen und dem einen oder anderen Glas Wein ausklingen. Dabei ergaben sich interessante Diskussionen über die verschiedenen Dialekte der Vorstandmitglieder, nicht ohne Grund schreiben wir unsere Mails grundsätzlich in Schriftdeutsch. Natürlich durften einige Gesellschaftsspiele wie Jassen und Tabu nicht fehlen und selbst beim «Bösi»- oder «Hugo»-Spielen machten noch einmal alle tapfer mit. Früher oder später machte sich jeder auf den Weg zurück in die Unterkunft und versuchte zu schlafen.

Gemeinsam sind wir stark

Treu unserem Motto radelten wir nach einem reichhaltigen Frühstück am nächsten Morgen mit einem 13-Plätzer-Velo los. Die Fahrt stellte sich als ganz schön streng heraus. Einige hielten sich beim strampeln lieber etwas zurück und hielten Ausschau nach dem nächsten Restaurant, die anderen rechneten eifrig das Gewicht aller Vorstandmitglieder zusammen, damit das Höchstgewicht über die Brücke nicht überschritten wurde. Wieder andere massierten eifrig die Schulterpartie anderer oder liessen sich massieren. Schließlich kamen wir doch gut an unser Ziel, welches wir zwar kurzerhand um einige Kilometer vorverlegt hatten. Und auch die Anzahl der Verletzten hielt sich einigermassen in Grenzen. Nach ein bis zwei Stunden Muskeltraining auf dem kuriosen Fahrrad, dem Besuch in der Beiz mit einigen Verständigungsproblemen und Muskelkater-Prophezeiungen war das gemeinsame Bräteln an der Aare eine richtige Wohltat.

Das Nidleloch

Beim Essen wurden noch einige Mutmassungen über das Nachmittagsprogramm aufgestellt, bis dann die Vorbereitungsgruppe endlich das letzte Geheimnis lüftete. Das Nidleloch, eine Höhle in der Nähe von Solothurn. Von der Aare aus ging es wieder mit den Autos weiter. In der Höhle konnten wir unseren Teamgeist noch einmal so richtig unter Beweis stellen. Nicht alle konnten vom dunklen Loch überzeugt werden, doch die anderen waren sehr begeistert. Zuerst galt es eine der schwierigsten und steilsten Stellen zu überwinden. Wir kraxelten durch die engen Gänge, kletterten auf und ab und testeten nebenbei den Selbstauslöser der mitgebrachten Kamera. Jeder half jedem und so erkundeten wir das Höhlensystem auf eigene Faust. Nach der zweistündigen Exkursion erholten wir uns noch kurz im nahe liegenden Restaurant, bevor wir uns verabschiedeten und auf die Heimreise machten.