• 7. Dezember 2005

LJG Werdenberg: Aktion 72 Stunden

Einmal etwas völlig anderes machen und dabei ganz nebenbei die Landjugend Werdenberg der Öffentlichkeit präsentieren. Das Ziel der Aktion 72 Stunden war ziemlich einfach und so machten wir uns am 15. September 2005 auf zum Startschuss.

In der Hütte des Seilziehclub Sevelen öffneten wir das geheimnisvolle Kuvert. Unser Projekt: Innerhalb 72 Stunden soll in Gams eine neue Feuerstelle erstellt werden. Gesagt, getan, trafen wir uns am Freitagmorgen um halb 8 am Projektort und legten los. Zuerst mussten einmal Werkzeug und Maschinen her. Grabarbeiten Dank der Unterstützung der Gemeinde Gams wurde dieses Problem rasch gelöst. Da die Wetterprognosen für den Samstag Regen angekündigt hatten, mussten wir bereits am Freitag alle \"Dreckarbeit\" erledigen. Und schon bald wurde geschaufelt, gebaggert und später betoniert. Gegen Abend trudelten immer mehr Mitglieder ein und so konnten wir bereits erste Erfolge vorweisen. Die Fundamente für Tisch und Bank waren tief mit dem Erdreich verankert und dem neuen Weg fehlte nur noch etwas Holz zur Vollendung. Um für den nächsten Tag fit zu sein, verzichteten wir auf ein langes Lagerfeuer und gingen frühzeitig schlafen. Oder etwa nicht?

Warm eingepackt und mit wasserdichter Kleidung legten wir am Samstagmorgen wieder los. Trotz Regen machte die Arbeit riesig Spass und wir kamen tüchtig voran. Feuerstelle Nach dem Mittagessen, welches uns von einem Restaurant spendiert wurde, konnten wir uns bereits an die letzten Feinarbeiten machen. Die rustikalen Holzplatten mussten noch auf den Fundamenten montiert werden und zwei Holzhütten für Brennholz gebaut werden. Aber woher nahmen wir auf die schnelle Schrauben, Nägel und Bohrmaschinen. Ein Glück, das nicht weit von unserem Projektort entfernt ein ehemaliger Präsident der Landjugend Werdenberg wohnt, der uns die benötigten Werkzeuge natürlich sofort auslieh. Zuletzt durften wir das Wichtigste nicht vergessen. Mit schönen Steinen, etwas Sand und viel Zement bastelten wir eine neue Feuerstelle, in der wir uns noch verewigten. Und dann konnte endlich gefeiert werden. Den Sonntag nutzen wir dann für ein kleines Einweihungsfest. Auf die Einladung der Gemeinde Gams testeten wir unsere Feuerstelle zum Mitttagesessen gleich selber. Und so gingen die 72 Stunden voller Spass und Abwechslung langsam dem Ende zu.