• Adrian Bleuler
  • 25. Juli 2013

Cantonales FVJC (Jeunesse)

Eine Gruppe Zürcher Oberländer besuchte das Cantonales der Jeunesse im Kanton Waadt

Donnerstag

Am Donnerstag 25. Juli 2013 bricht eine kleine Gruppe von vier Zürcher Landjügeler in Richtung Vaadtland auf. Nach einigen Stunden Fahrt kommen wir am frühen Abend in Colombier sur Morges VD an. Schnell suchen wir uns einen geeigneten Platz um unsere, teilweise improvisierten, Zelte aufzubauen. Nach einer kleinen Grillade machen wir uns erstmals in Richtung Festgelände auf. Da wir unsere Zelte ganz am Rand des Campings aufgebaut haben, haben wir noch nicht viel vom Gelände gesehen.

Während der kleinen Wanderung über den fünf Hektare grossen Campingplatz, kommen wir an unzähligen umgebauten Bauwagen der verschiedenen Jeunesse-Gruppen vorbei. Vom 15 Meter Kühlanhänger bis zum umgebauten Bauanhänger ist alles vertreten.

Wir kommen auf dem knapp vier Hektare grossen Festgelände an. Hier stehen unzählige Zelte und Häuser. Wir kennen seit dem Rencontres mittlerweile den Einsatz, den die Organisatoren betreiben, um so ein Fest aufzubauen. Hier stehen einige kleinere Häuser in verschiedenen Themenbereichen. Alle etwa so gross wie ein Fünf-Familienhaus. Dann ist hier noch das grosse Zelt mit einer Grösse von etwa 100x40 Metern. Das absolute Highlight ist die, in der Mitte des Festplatzes aufgebaute, achteckige Bar, mit 30 Meter Durchmesser, welche durch einen unterirdischen Tunnel mit Nachschub versorgt wird. Wir verbringen den Abend im gemütlichen Beisammensein.

 

Freitag

Nach einer geruhsamen Nacht, begeben wir uns am zweiten Tag an den Genfersee um ein wenig im Wasser zu plantschen. Nach der ausweglosen Suche nach einer Badi zwischen Morges VD und Lausanne VD, kennt einer der Teilnehmenden plötzlich einen Campingplatz, wo wir für einige Stunden das Wasser geniessen. Eine Delegation von Weggis LU gesellt sich zu uns, weil sie am nächsten Tag in Yverdon VD die Wasserskiers montieren. Gemeinsam begeben wir uns ans Fest und feiern bis in die frühen Morgenstunden mit den anderen 20 000 Personen.

 

Samstag

Am Samstagmorgen herrscht richtig Betrieb auf dem Campingplatz. Für das Wochenende kommen alle und stellen ihre Zelte auf. Wo wir die Tage zuvor fast alleine auf dem Camping waren, füllt sich jetzt der Camping, bis Zelt an Zelt steht und schlussendlich ist der Platz völlig überlastet.

Vor dem Mittag gesellen wir uns auf dem Sportplatz, dort ist gerade das Frauen-Volleyball im Gange. Wir begeben uns zur Gruppe von Chavorney VD und feuern sie tatkräftig an. Auf dem Rückweg zum Campingplatz kommen wir am Anhänger der Landjugend Oenztal vorbei. Ich hatte schon davon gehört, dass sie auch hier sind. Nach einem ausgewogenen Abendessen schauten wir die FMX-Show.

 

Sonntag

Sonntagmorgen, Tag des Aufbruchs. Nachdem wir so ausgeschlafen haben, wie es sich für einen Sonntagmorgen gehört, begeben wir uns ans Aufräumen. Als wir fertig sind, besuchen wir nochmals kurz das Festgelände und machen uns dann auf den Heimweg.

 

Wir fahren mit so vielen neuen Freundschaften und Eindrücken nach Hause. Es ist kaum in Worte zu fassen, was an so einem Fest alles passiert. Es ist einfach unglaublich.

 

Hier noch ein paar Kennzahlen zum Fest:

 

Dauer:                                       3.5 Wochen

Besucher:                                  120'000 Personen

Besucher, Sa 27.7.                    30'000 Personen

 

Festgelände gesamt                  35ha

Davon:

Parkplatz                                   25ha

Festgelände                              3.7ha

Camping                                   5ha

Sportplatz                                 1.3ha

 

Helferschichten                        7000 à 4h

Helfer gesamt                           5000