• Sandra Roos
  • 22. Februar 2013

Heiratsschwindler geraten arg in Not

Wenn zwei Heiratsschwindler zufällig bei drei ledigen Schwestern im Wirtshaus einkehren, am gleichen Tag eine Millionärin mit ihrer hübschen Tochter anreist und eine Hausmetzgete durchgeführt werden soll, sind bei der Landjugend Geiss komplizierte Verwicklungen und lustige Turbulenzen vorprogrammiert.

 

Ein Schwur, der längst gebrochen ist
Der Geissboden ist ein Restaurant samt Bauernbetrieb und wird von den vier Geschwistern Krauer geführt. Bänz, Mariett, Rosett und Babett Krauer schwören sich immer wieder, ihr Leben lang ledig zu bleiben und wiederholen zur Auffrischung den Schwur: «Wir wollen bleiben in Freud und Leid, drei Schwestern ohne Mann und ein Bruder ohne Weib!» – Der Bruder allerdings nimmt den Schwur schon länger nicht mehr ganz ernst und auch die jüngste Schwester Babett wäre einem Mann gegenüber nicht ganz so abgeneigt. Als dann die beiden Heiratsschwindler Willi und Charly auftauchen, schmelzen die Herzen der überzeugten Jungfrauen dahin. Pech für die Heiratsschwindler ist nur, dass im Gasthaus auch die zwei ehemaligen Opfer Karin und Susi Süess einkehren und sich Rache geschworen haben. Der gutmütige und leicht trottelige Kundenmetzger Alois Feiss ist von dieser Situation überfordert und weiss sich nur mit einem zünftigen Rausch zu retten. Als dann der Polizist Bieri auftaucht, ist das Chaos perfekt.

Viel Klamauk und Situationskomik
Zur grossen Gaudi des Publikum scheuen sich die jungen, fast schon übermütigen Spielerinnen und Spieler nicht, mit rosaroten Unterhosen auf der Bühne zu stehen oder sich ins andere Geschlecht zu verwandeln. Es wird sogar ein echter Schweinskopf aufgetischt. Auf der Bühne jagt eine turbulente Szene die Andere.

Das Theater der Landjugend Geiss war auch dieses Jahr Unterhaltung pur und voller Lebens- und Spielfreude.
Das jährliche Theater bildet einen der Höhenpunkte des Vereinsjahres unserer Landjugend und ist mittlerweile nicht mehr wegzudenken.
Mehr unter: www.lj-geiss.ch