• Simon Ryser und Sonja Geissbühler
  • 5. Dezember 2008

Ein Kontinent voller Gegensätze

Unsere Reise führte uns auf die andere Seite vom Äquator. Lima, die Hauptstadt von Peru war der Ausgangspunkt. Wir kamen in einer, für uns ganz neue Welt an.

Palmen und Strand liegen nur ein paar Stunden vom Hochland entfernt, welches mit Bergen von über 6000 M.ü.M zu den höchsten der Welt gehört. Regenwald und Wüste fehlen ebenso nicht wie saftiges Weideland und Weinanbaugebiete. Frauen mit bunten Röcken zieren das Strassenbild und streuende Hunde sieht man an jeder Hausecke.

Soziale Unterschiede

Auch die sozialen Unterschiede sind gross. Neben den Leuten, welche einen westlichen Standard leben, gibt es leider auch eine grosse Armut. In Hütten aus Lehm und Blech leben sie am Stadtrand und es geht täglich nur darum zu überleben. Gesprochen wird in Südamerika neben einigen Indiosprachen und Portugiesisch, hauptsächlich Spanisch. Um uns besser verständigen zu können, haben wir in Peru unsere Spanischkenntnisse in einem Sprachkurs etwas aufgebessert. Dabei haben wir in zwei Familien gelebt. So konnten wir nebst der Sprache auch viel über das Land und die Leute in Peru erfahren.

Im Dschungel

Einen Abstecher in den Dschungel gab uns einen Eindruck über das Leben in einfachsten Verhältnissen. Dennoch hatten wir das Gefühl, dass diese Leute sehr zufrieden sind. Mit eigenem Boden, den sie bewirtschaften können, sind sie sogar in der Lage etwas Geld zu verdienen.

Die unzähligen Mückenstiche und die Flöhe, die sich als blinde Passagiere eingenistet hatten, trübten die Stimmung nur kurz. Zu eindrücklich ist unsere Reise nach Feuerland, dem untersten Zipfel dieses Kontinents. Die vielen schönen Orte wie Machu Picchu in Peru, die Salzwüste von Uyuni in Bolivien oder die Vulkanbesteigung bei Pucón in Chile werden uns mit Bestimmtheit in bester Erinnerung bleiben. Südamerika - ein Kontinent voller Gegensätze.