• Annette Kohler
  • 30. Juni 2008

Römer und Gallier treiben es wild

Die Landjugendgruppen Oenztal BE und Thal SO trafen am Freitagabend, 27. Juni 2008 als Gallier und Römer aufeinander. Am Aeschisee wurde um den Rang gekämpft und der Sieger durfte das saftige Spanferkel anschneiden.

Wilde Mähnen und originelle, entsprechende Gewänder: Als Gallier und Römer verkleidet hatten rund 40 Landjugendmitglieder ihren Spass. Die Landjugendgruppe Thal wurden von der Landjugendgruppe Oenztal eingeladen, mit der Bedingung, als Römer verkleidet es mit ihnen aufzunehmen. Die Oenztaler Landjugendmitglieder stellten die Gallier dar und verlangten von der gegnerischen Partei einiges ab: Mittels einem Postenlauf wurde rund um den Aeschisee um den Rang gekämpft. Die beiden Parteien mussten Gegenstände sammeln, welche die Beute darstellten. Auf einen Kampfplatz angekommen spielten die Gruppenmitglieder gegeneinander, indem sie einander Schnüre abzwackten. Da trieben aber plötzlich noch Gauner ihr Unwesen und die Beute der Römer und Gallier war in Gefahr. Sogar ein Feuerwerk hatten die Gauner vorbereitet und verblüfften so die Anwesenden!

Saftiges Spanferkel

Am Ende errangen die Römer den Sieg. Sie durften beim Lokal der Oenztaler das Spanferkel anschneiden, welches seit einigen Stunden stilecht auf dem Feuer vor sich hin brutzelte. Dank dem warmen Wetter konnte man sich bis spät in die Nacht draussen aufhalten oder im Lokal ein Dessert geniessen.

Landjugendtreffen mal anders

Die Landjugendgruppen Thal und Oenztal besuchten sich das erste Mal, können sich aber vorstellen, das Treffen zu wiederholen, denn «der Anlass war sehr lustig und mal etwas anderes», wie Yvonne Fürst, Mitglied der Oenztaler, schwärmte. Auch Jürg Waser der Landjugendgruppe Thal war begeistert: «Es hat Spass gemacht und war bereichernd, auf diese Art neue Leute kennen zu lernen.»