• Luzia Bachmann
  • 5. Juni 2008

Pfingstreise der Landjugend Amt und Zug

Die diesjährige Pfingstreise der Landjugend Amt und der Landjugend Zug führte ins Tessin und wurde von Darryl Fiechter und Rita Villiger organisiert.

Wenn die Landjugend auf Reisen geht...

Nach der Abfahrt in Hedingen nahm Erik, unser Chauffeur, den schnellsten Weg nach Cham um die Zuger Landjügeler aufzuladen. In zügiger Fahrt, gut verpflegt mit Kaffee und Gipfeli, machten wir uns auf ins sonnige Tessin. Der Stau am Gotthard war enttäuschend kurz. Nach überstandener Tunnelfahrt gönnten wir uns an der nächsten Raststätte eine kurze Pause. Damit wir das Wochenende gut überstehen und kein Nahrungsengpass entsteht, erstanden wir uns eine rüdiggrosse Toblerone. 1,4 Kilogramm Schokolade sollten für das Wochenende reichen. In Melide bestaunten wir die Schweiz im Kleinformat im Swiss Miniature Museum. Auf den Strassen tummelten sich VW-Käfer und in den Burgen und Schlösser spielten die Eidechsen verstecken. Dazwischen wurden diverse Landjügeler gesichtet, die ebenfalls zu Schabernack aufgelegt waren. So wurde in der Kathedrale für den «Ernstfall» geübt.

…wird’s lustig

Wieder zurück im Car erwartete uns eine Überraschung. Erik war nicht so erfreut. Unsere Toblerone machte sich im warmen Car selbständig… Nichts desto trotz, nach Schadensbegrenzung, einer nun flüssigen Zwischenmahlzeit (Schoggicreme) erwartete uns kurze Zeit später Lugano. Beim Picknick am See fütterten wir nebst den Schwänen unseren Chauffeur, der sein Sandwich vergessen hatte. Im Boot glitten wir über den See und lernten im Zollmuseum in Gandria die verschiedensten Schmuggelorte und Schmuggelgüter kennen. Auf dem Dachboden testeten wir, wie konditioniert alle beim Töggele sind. Zur Weindegustation besuchten wir eine Winzerei die nur von Frauen betrieben wird. So starteten wir gestärkt in den Abend. Nach einem feinen Abendessen unterhielten wir uns bei Spiel, Spass bis in die frühen Morgenstunden.

Im Centovalli...

Nach einem ausgiebigen Frühstück besuchten wir den Markt in Cannobbio (Italien). Unserem Chauffeur zuliebe verzichteten wir auf erneuten Schokoladekauf und deckten uns nur mit Salami ein. Unser Schmuggelwissen brauchten wir nicht anzuwenden, denn am Zoll wurden wir freundlich durch gewunken. Nach einem kurzen Mittagshalt fuhren wir mit der Bahn ins Centovalli. In einer kleinen Gondel, welche nicht über alle Zweifel erhaben war, glitten wir übers Tal hinauf in die bewölkten und donnernden Höhen. Kaum oben angekommen, begannen die ersten Tropfen vom Himmel zu fallen. Also nichts wie los, und wieder runter ins Tal. Diverse Grottos erfreuten sich über unsere durstigen Kehlen. Auf dem Rückweg verköstigten wir uns nach überstandener, staufreier Fahrt durch den Gotthard in Flüelen. Bald darauf trennten sich unsere Wege. Am Montag konnten sich die meisten von zwei intensiven Tagen mit viel Geselligkeit erholen. Die Pfingstreise wurde zur Tradition, und diese Tradition lebt weiter!

Auf dem Rückweg verköstigten wir uns nach überstandener, staufreier Fahrt durch den Gotthard in Flüelen. Bald darauf trennten sich unsere Wege. Am Montag konnten sich die meisten von zwei intensiven Tagen mit viel Geselligkeit erholen. Die Pfingstreise wurde zur Tradition, und diese Tradition lebt weiter!