• Pirmin Marty
  • 28. Februar 2008

Der Burgbühlkurs 2008

Am Samstagmorgen fing die Reise an, quer durch die Schweiz, durch Luzern, Bern, dann Richtung Fribourg und das bei strahlend herrlichem Wetter. Am frühen Nachmittag trafen alle in St. Antoni ein. Als erstes durften wir in freier Natur Kaffee und Kuchen geniessen. Nach kurzer Vorstellungsrunde begannen wir den Kurs. Der Referent (Peter Bichsel) erklärte uns das Enneagramm. Es beschreibt neun Lebensmuster, von denen eines unser persönliches Leben besonders stark prägt. Das Enneagramm zeigt uns, wer wir sind und nach welchen Mustern wir oft funktionieren. Es kann uns helfen, ein gelingendes Leben zu gestalten. Nach diesem mündlichen Vortrag bekamen wir für jedes Muster eine kleine Beschreibung. Und so konnten wir uns in einem für jeden zutreffendem Muster einordnen. In Gruppen diskutierten wir über das Muster und stellten mit Erstaunen fest, dass wir einander wirklich gleichen. Am Abend wurde eine Plauschplaybackshow organisiert. Mit Liedern wie zum Beispiel «1000mal belogen, Hol das Lasso raus, keine Panik auf der Titanic» gestalteten wir den bunten Abend, die Stimmung war also hervorragend. Dabei gewann DJ Ötzi mit dem Lied «7 Sünden». Dazwischen wurden noch zwei Sketche geboten, die uns sehr zum Lachen brachten. Anschliessend trafen wir uns in der Kaffeestube beim Jassen, Löffelspiel, Singen, Tanzen, Juuzen und Kaffee trinken, auch da war die Stimmung ausgezeichnet.

Nach sehr kurzem Schlaf wurden wir mit dröhnender Musik und Blitzgewitter geweckt. Während dem Kurs am Morgen schauten wir die Vor- und Nachteile desjenigen Musters an und besprachen es später in Gruppen. Jeder der neun Typen hat Positives und Negatives an sich, Jesus hat alle Muster ausgeglichen in sich. Wenn wir uns entwickeln wollen, versuchen wir wie Christus zu werden. Am Nachmittag hielten wir einen Gottesdienst mit musikalischer Umrahmung. Zum Abschluss schossen wir Fotos, dazu genossen wir noch das sensationelle Wetter, bevor wir gestärkt nach Hause fuhren.