• Maria Oertle
  • 29. Februar 2008

Bärenstarke Schweizerische Landjugend-DV

Die 52. Schweizerische Landjugenddelegiertenversammlung findet am 16. März 2008 in Waldstatt AR statt. Nebst der eigentlichen Versammlung besuchen die Teilnehmer am Samstag zwei unterschiedliche Kurse, eine feierliche Besinnung und natürlich die «Bärenstarke Party».

Die Landjugendgruppen Säntis AR und Appenzell AI organisieren gemeinsam die 52. Schweizerische Delegiertenversammlung der Landjugend. Der Anlass beginnt bereits am Samstagmittag. In zwei Kursen unter dem Motto «Made in Appenzell» lernen die jungen Erwachsenen ein typisches Handwerk und eine weltweit bekannte Farbhersteller-Firma kennen.

Tradition und Innovation

Wie die traditionellen Schellenriemen oder ein Sattel von Hand hergestellt und verziert werden, zeigt die Sattlerei Mock. Dieses spezielle Handwerk hat im Appenzellerland einen sehr hohen Stellenwert. Dass dies auch für junge Frauen ein attraktiver Beruf ist, sieht man am Beispiel von Mirjam Mock. In der zweiten Hälfte des Nachmittags besuchen die Landjügeler die Firma ARcolor. Sie ist eine der fünf grössten Farbproduzenten für Möbel- und Laminatoberflächen weltweit. Worauf bei der Fertigung geachtet werden muss, welche Herausforderungen sich ihnen stellen, zeigen die Verantwortlichen den Landjügelern vor Ort.

Bärenstarke Party

Die «Bärenstarke Party» beginnt um 20 Uhr im MZG Waldstatt. Die «Nidwaldner Buebe» und «Moos am Rogge» sorgen für gute Stimmung in der Festhalle, während der DJ in der Bar eine andere Musikstilrichtung abspielt. So sind die unterschiedlichen und vielseitigen Interessen aller Landjügeler gedeckt. Natürlich werden am Fest auch zahlreiche Gäste aus der Bevölkerung erwartet. Das OK heisst alle herzlich willkommen!

Wichtige Entscheide an der DV

An der Delegiertenversammlung am Sonntag stehen bedeutende Entscheide an. Der Schweizerische Vorstand schlägt vor, für alle Regional- und Kantonalgruppen ein einheitliches Logo einzuführen. Über dieses Thema wurde schon im Vorfeld eifrig diskutiert. Durch den einheitlichen Auftritt erhofft sich der Vorstand einen schweizweiten Mitgliederzuwachs. Zudem steht ein Präsidentenwechsel im Schweizerischen Vorstand an. Nina Gysel aus dem Kanton Bern gibt ihr Amt nach zwei Jahren ab. Auch der Berner Daniel Bracher tritt aus sowie die beiden Ostschweizer Vertreter Regula Graf, Lenzerheide, und Patrick Imper, Engelburg, treten nach dreijähriger Tätigkeit aus dem Vorstand. Es wird also ein durchwegs spannendes und lebhaftes Wochenende.