• Daniel Schnider
  • 8. Mai 2006

Mit dem Lama im Swiss-Miniature Park

Am 29./30. April 2006 fand das zweite Lamatrekking in diesem Jahr statt. Die AG unterwegs führte uns ins wunderschöne Tessin und bot uns ein aufregendes Programm.

Gemeinsam reisten 19 Landjügeler ins Tessin, um mit den Lamas auf Tuchfüllung zu gehen. Bei prächtigem Frühlingswetter trafen die TeilnehmerInnen am Samstag in Agno ob Lugano ein und wurden von der Familie Frei, den Betreibern der Lamafarm, freundlich begrüsst.

Nach kurzer Instruktion im Umgang mit den Lamas ging es dann auch schon los. Mehr als unser schweres und ausgiebiges «Zvieri» und unsere Regenkleider durften wir den Lamas nicht aufladen. Die Hoffnungen, auf dem Lama reiten zu können, waren schnell verflogen. Aber es ist schon aussergewöhnlich, ein solch fremdartiges «Viech» einmal an der Leine zu führen. Doch die Lamas waren umgängliche Tiere, auch wenn die Erwartung, dass ein Lama spukte, vergebens war. Während drei Stunden kundschafteten wir die schöne Region ob Lugano aus und wurden zum Glück von Regen verschont.

Nach der Rückkehr inspizierte die Gruppe neugierig die Unterkunft im Heu und einige gönnten sich bereits einen kleinen Schönheitsschlaf, während andere gegeneinander Heu aufwirbelten.

Speziell war auch das Nachtessen. Aus einer Dachrinne mit Kerzen drunter assen wir gemeinsam verschiedene Teigwaren. Auf dem Abendprogramm stand Gemütlichkeit, es wurde gesungen, gejodelt und gegen Mitternacht wurde in der Küche sogar noch getanzt, wobei man aufpassen musste, dass man kein Geschirr herunterschlug.

Nach dem Schlaf im Heu unter Sternenhimmel stärkten sich die TeilnehmerInnen mit einem ausgiebigen Brunch und machten sich danach auf den Weg nach Melide zum «Swiss Miniature Park». Als die TeilnehmerInnen die Schweiz im Kleinformat bestaunt hatten, ging es wieder auf den Heimweg zuerst mit dem Schiff nach Lugano und danach mit dem Zug Richtung Deutschschweiz.