• Anita Eggenberger
  • 10. April 2006

Die AGS tappt im Dunkeln

Am 17. März 2006 traf sich die AG Sponsoring wie gewohnt um 19.00 Uhr in Zürich. Einmal mehr trafen wir uns aber nicht für eine Sitzung, sondern für den gemütlichen Teil der AGS, diesmal hatten wir in der Blinden Kuh reserviert.

Die «Blinde Kuh» ist nicht einfach ein Restaurant, es ist ein Erlebnis. Beim Eingang entscheidest du, was du essen und trinken möchtest, und wirst dann in einer Polonaise in den völlig abgedunkelten Raum geführt.

Mir kam es Anfang ganz komisch vor, plötzlich wird alles schwarz um dich herum, du befindest dich in einem Gewirr von Stimmen, welche du nicht zuordnen kannst. In der Blinden Kuh sieht man alles mit anderen Augen, man nimmt den Geschmack des Essens richtig wahr, lässt sich gezwungenermassen Zeit mit dem Essen und tastet schliesslich den Teller ab, ob er nun auch wirklich leer ist. Es gibt Leute, die mögen Tomaten nicht; in der Blinden Kuh merken sie das aber erst, wenn sie die Tomate schon längst gegessen haben. Und wenn plötzlich der Waschlappen durch die Luft geflogen kommt, den man eigentlich zum Hände waschen brauchen kann, weißt du nicht mal, wer ihn geworfen hat.

Viel zu schnell verging die Zeit in der Blinden Kuh, wir wussten nicht, wie spät es war (woher auch?), und die ersten wurden nervös als unsere gute Fee «Cornelia» ihnen die Uhrzeit sagte, weil sie noch den letzten Zug erwischen wollten. Übrigens sind Cornelia und die meisten Angestellte der Blinden Kuh blind oder sehbehindert.

Wir hoffen, dass die AGS das letzte Mal für lange Zeit im Dunkeln getappt ist! Wenn du Lust hast, den Leuten aus der AG Sponsoring die Augen zu öffnen und deine Ideen einzubringen, dann schau doch mal bei einer Schnuppersitzung vorbei!