Jahresbericht 2008

Autor: Daniela Müller, Datum: 6. Dezember 2008

So schnell war mein erstes Jahr als Präsidentin vorbei, mir ist als wurde ich gerade erst gewählt. Vielleicht kommt es mir vielleicht auch nur so kurz vor, weil ich die ersten Monate in der Wintersaison in Engelberg verbrachte und mich Marianne Zellweger bestens vertreten hatte. Doch wenn ich zurück denke, kommt es mir auf einer Seite, auch lang vor, wenn ich mir überlege, was ich in einem Jahr schon alles erleben, organisieren und lernen durfte.

 Jahresbericht der LJ-Säntis 2010

 

Auch dieses Landjugendjahr starteten wir wieder mit dem Fondue- Höck, dieses Mal im Restaurant Bergli Dicken. Knapp 20 Personen nahmen diesen Weg auf sich und genossen einen lustigen Abend und ein feines Käse- Fondue.

Im Februar war Unihockey geplant, doch es kam alles anders. Weil wir bis zum Ablauf der Anmeldefrist nur zwei Gruppen hatten, disponierten wir um und luden die Mitglieder zu einem Luz ins Restaurant Sitz in Schwellbrunn ein. Doch weil sich unsere Mitglieder nicht mit Alkohol locken liessen, kamen gerade nur drei Personen. Doch die Drei genossen trotz allem einen lustigen Abend. Also liebe Mitglieder, haltet euch immer schön an die Anmeldefristen, denn als wir die Halle schon storniert hatten, haben sich kurzfristig doch noch drei weitere Gruppen gemeldet.

Beim Skitag machte das Wetter gar nicht mit und es fuhren leider nur knapp 20 Personen mit dem Car Richtung Flumserberg. Man traf sich am Morgen in Waldstatt, die einten liessen die Skis gleich zu Hause und packten lieber eine Wasserpfeife ein, um so einen interessanten Tag zu verbringen. In der Flumserberg angekommen, trauten sich doch noch einige Mitglieder auf die Pisten und erlebten das Wasserskifahren mal etwas anders. Einige lernten, dass man besser im Tiefschnee von den Skihütten hinunterlaufen sollte, denn falls man mal zu viel Luz getrunken hätte, hat man so einen besseren Stand und fällt nicht auf die Nase… Am Abend trafen sich dann alle wieder im Iglu, um dort noch einen Abschiedstrunk zu nehmen, bevor man müde in den Car einstieg, der uns wieder gut nach Hause brachte.

Wer am 15. März nicht im MZG Waldstatt war, verpasste eine Bärenstarke Party. Delegierten Versammlung war angesagt, am Samstagnachmittag gab es verschiedene Kurse für die  Landjugend- Mitglieder aus der ganzen Schweiz und am Abend ein Riesenfest mit den Niedwaldnerbueben und den Moos am Rogge, sowie mit dem DJ- Beat in der Bar. Carweise stürmten die Leute in die Halle, Kafistobe und Bar. Wo unsere LJ mit der LJ- Appenzell die Leute bestens empfingen und bedienten. Als sich das super Fest und die Nacht langsam dem Ende neigten, begann für die meisten das Aufräumen. Die Anderen durften dann an der eigentlichen schweizerischen Delegiertenversammlung teilnehmen. Wo eine neue schweizerische Präsidentin gewählt wurde oder wo man auch über ein neues schweizerisches LJ- Logo abgestimmte. Doch schon am Abend war alles wieder vorbei und aufgeräumt, wofür man manche Stunde hingearbeitet hatte. Denn riesen Erfolg dieses Ereignisses verdanken wir vor allem dem OK. An dieser Stelle ihnen noch einmal, vielen vielen Dank für eure Organisation, ihr wart einfach Spitze! Aber auch allen Helfern ein riesen Dankeschön, ohne euch wäre so ein Fest nicht durchführbar gewesen. Ich denke diese DV wird niemand von uns so schnell wieder vergessen.

Am 20. April war dann das Helferessen in Haslen. Wir genossen einen lustigen Nachmittag mit der LJ- Appenzell zusammen und lachten über das Erlebte. Dank der musikalischen Unterhaltung wurde auch fleissig getanzt. Wir danken dem OK, dass sie die Arbeit auf sich nahmen und so ein super Fest auf die Füsse stellten. Ohne sie hätte es gar kein Helferessen gegeben.

Am 25. April stand Picknicken in der Mühle, auf dem Programm. Trotz einer neuen Idee trauten sich 15 Mitglieder an diesem Abend in die Mühle Urnäsch. Mit Kaffee und Snacks wärmten wir uns auf, für die Anderen wurde der Ofen kräftig eingeheizt und es wurde ein gemütlicher Abend mit viel Gesang. Als dann der Ofen langsam abkühlte und uns zu kalt wurde, beendeten wir unseren gemütlichen Abend mit einem Besuch in der U-Bar.

Velofahren und Coupe- Essen stand am Sonntag 18. Mai auf dem Programm. Wir wollten uns eigentlich im Restaurant Säntisblick treffen und dann gemeinsam mit dem Velo Richtung Mühleggli aufzubrechen, um uns dort mit einem Coupe zu belohnen. Doch das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung und die 18 Mitglieder trafen sich gleich beim Restaurant Mühleggli, was den Meisten nach der letzten Nacht sogar fast lieber war. Doch dem trotz verspeisten wir mit Freude die leckeren Coupes und sassen lachend zusammen.

Einer der begehrtesten Anlässe in diesem Jahr war am 14./15. Juni das Burditrägen in Flüeli- Ranft in OW, wo wir mit gut 30 Personen anwesend waren. Wir trafen uns um 18.00 Uhr bei MZG Waldstatt und fuhren gemeinsam los, mit dem obligatorischen Zwischenhalt in den McDonalds in Sihlbrugg, wo der Hunger gestillt wurde. Wir kamen sogar noch pünktlich aufs Fest in Obwalden an. Nach etwas längerem Anstehen, konnte das Fest losgehen. Mit tanzen, singen, lachen, essen, trinken und küssen verbrachten wir ein lustiges Fest. Bevor wir in den frühen Morgenstunden unser gut verschlossenes Freilufthotel erreichten. Doch Dank einem guten Kletterer, konnten wir wie gewohnt einschlafen, nur diejenigen, die zu früh schlafen gingen, schliefen unter freiem Himmel. Wir hoffen, dass wir mit dem Wein und dem netten Brief von Marianne, im nächsten Jahr auf offene Türen stossen können. Am Sonntag versuchten sich auch einige von unserer Landjugend mit dem eigentlichen Burditrägen, sogar mit rechtem Erfolg, denn einige Zweiergruppen schafften es sogar fast an die Spitze der Rangliste. Wir freuen uns heute schon wieder auf dieses gigantische Fest am 13./14. Juni 2009.

Auch dieses Jahr wurde geheiratet, Heidi Pizzol und Ueli Mock wagten am 21. Juni in der Kirche in Schwellbrunn einen Schritt in die gemeinsame Zukunft und gaben sich das Ja- Wort. Wir wünschen ihnen alles Gute und Gottes Segen für die Zukunft.

Am Kantonalen Schwingfest AR, in Herisau halfen 10 Mitglieder unserer Landjugend in der Festwirtschaft mit. Ich möchte den Helfern an dieser Stelle recht herzlich für ihren Einsatz danken! Wir erhielten zum Dank für eure Hilfe, vom Schwingklub Herisau einen Geldbetrag, den wir nach der HV, unter den Helfern verteilen werden.

Unsere Männer kochten für die Frauen, dass war das Motto vom LJ- Anlass am 25. Juli. Fünf Männer trafen an diesem Abend in der Küche im Huber & Suhner in Herisau ein, um kochen zu lernen. Sie bereiteten ein feines Dreigang- Menü vor, dass die gut 10 Frauen, die sich trauten, dann geniessen durften. Beim Aufräumen halfen die Männer fleissig mit und so war schnell alles wieder sauber und man stürzte sich auf den Dessert. In Erinnerung blieb den Männern sicher, das flambieren von Fleisch, denn sie wollte es beim nächsten Anlass wieder anwenden.

Am 3. August bei super Wetter und nach einer anstrengenden Nacht mit wenig oder gar kein Schlaf, trafen wir uns mit der LJ- Gäbris und LJ- Appenzell zu einer Bergwanderung, mit grillieren und anschliessender Stobete, um halb zehn in Brüllisau. Gemeinsam liefen wir los zum Berggasthaus Plattenbödeli, da trafen auch noch die letzten von unserer Landjugend ein, die mit 18 Teilnehmern dabei war. Mit viel Hunger machten wir Säntisler uns auf den Weg zur Grillstelle, doch auf halben Weg entdeckten wir noch einen brennenden 1. Augustfunken und dank Niklaus überzeugenden Worten durften wir mit Hilfe einer Mistgabel, gleich unsere Würste grillieren, oder eigentlich lieber noch flambieren. Zum Dessert machte sich unsere Landjugend auf den Weg in die Bollenwes. Doch die LJ- Gäbris bevorzugte die Abkürzung zum Restaurant Ruhesitz, wo wir uns am Abend alle wieder trafen. Wir genossen die Ruhesitz- Stobete mit jassen und gemütlichen Beisammensein. Von dort aus machten sich alle selbständig auf den Heimweg, einige früher andere erst später.

Am 6. September fand die alljährliche Schwellä- Chilbi in Waldstatt statt. Auch wenn dieses Wochenende viel los war, möchte ich allen Helfern ganz herzlich für ihren Einsatz danken, ohne euch könnten wir solch ein Fest gar nicht durchführen, auch vielen Dank dem Chörli für ihren Auftritt. Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr, wo die Schwellä- Chilbi am 5. September wieder in Waldstatt statt findet.

Eine Woche später, am 13./ 14. September ging es auf die LJ- Reise Richtung Innerschweiz. Schon beim ersten Halt auf der Autobahnraststätte verirrten sich unsere jüngsten Mitglieder nach dem Besuch auf der Toilette im Erotik- Shop, doch pünktlich ging es wieder weiter. Weil es auf der Raststätte kein Alkohol gab und die Lust auf Wein stieg, überredete Mirjam den Carchauffeur Wein zu hohlen und der für sofort ab der Autobahn und suchte die nächste Landi auf. Die staunten auch nicht schlecht als gleich ein Car einkaufen kam. Punkt zwölf Uhr trafen wir an unserem ersten Ziel in Siegerswil ein. Nach dem leckeren Essen widmeten wir uns ganz der Bauernolympiade. Mit verschiedenen Disziplinen kämpften die Gruppen gegeneinander. Die beste Disziplin war, das suchen von Puzzleteilen im Stroh, vor allem für die die Zuschauer. Weiter ging’s Richtung Weggis, wo wir von der LJ- Riviera abgeholt wurden. Mit dem René ging es Richtung Schlafplatz, wo dann auch noch die letzten von uns, singend eintrafen. Am Abend vergnügten wir uns an der Mostchilbi der LJ- Rigi, mehr wird hier gar nicht mehr verraten. Die Einten probierten das weiche Strohbett aus, andere schliefen lieber im Auto und nochmals Andere sah man erst am nächsten Tag im Kletterpark Rigi wieder, wo wir uns mit der LJ- Riviera über die waghalsigen Seile balancierten. Einige Mitglieder wurden schon etwas früher gezwungen den Park wieder zu verlassen, weil sie sich nur gemeinsam trauten die Seile zu überqueren, wo eigentlich nur einer auf`s Mal darüber durfte. Wir stärkten uns mit einem Coupe und los ging es dann wieder mit dem Car nach Hause. Da zeigte sich wer wieviel geschlafen hatte, plötzlich war es ruhig im Car, einige schliefen sogar beim jassen immer wieder ein. Ich glaube am Montag schauten einige mit Muskelkater und einem Lächeln auf diese Reise zurück.

Am 21. September genossen wir das Helferessen von der Schwellä- Chilbi in Teufen. Bei einem feinen Mittagsessen verbrachten wir einen schönen Sonntagnachmittag.

Wie immer war der erste Sonntag an der Olma, Tag der Landjugend. 6 Männer von unserer Landjugend unterstützten das OK tatkräftig beim Auf- und Abbau. Für ihren Einsatz bekommen sie von dem Olma- OK noch einen Gutschein für ihre grosse Mithilfe. Nach dem LJ- Programm in der Arena, genossen alle noch einen schönen Nachmittag an der Olma, wo genau auch immer.

Ganz Ende Oktober trafen sich 17 Mitglieder in der Mühle Urnäsch, zum Maronihöck. Es gab heisse Maroni und feinen Glühwein, sogar ein Militärler beehrte uns noch mit seiner Anwesenheit. Doch trotz allem wurde es uns plötzlich zu kalt und wir zogen es vor, uns in der U- Bar wieder aufzuwärmen.

Der letzte Anlass in diesem Jahr war der HIT am 15./16. November in Kerns. Mit viel Frauenpower ging es am Samstagmittag Richtung Kerns. Wo wir am Nachmittag im Lachkurs ausgiebig lachen mussten, was uns ja nicht schwer fiel. Nach dem feinen Nachtessen, suchten wir das Fest auf, doch da war noch niemand und wir zogen uns ins Wein- Stübli zurück und es ging nicht lange, da war das Fest voll im gang. Mit viel Tanz, Festen und Beisammensein war die Nacht schnell vorbei. Wir freuten uns auch riesig über die männliche Unterstützung unserer LJ, die pünktlich auf das Fest eintraf. Nach sehr wenig Schlaf wurden wir am Morgen etwas unsanft aus unseren Träumen geweckt. Denn es gab Frühstück und es ging weiter mit zwei Kursen. Fahnenschwingen und Alphornblasen war angesagt, aber auch über Obwalden wurde uns einiges Interessantes erzählt, doch für die Meisten war dass die Gelegenheit noch etwas Schlaf nachzuholen, bevor man sich gegen den Abend, müde auf den Nachhauseweg machte.

Ich möchte mich nun bei meinen Vorstandskolleginnen und Kollegen bedanken, für die Unterstützung, die sie mir dieses Jahr entgegen gebracht haben. Ohne euch hätte ich das alles nicht geschafft. Auch bei den Mitgliedern möchte ich mich an dieser Stelle recht herzlich bedanken, denn Dank euch durfte ich manche schöne und lustige Stunde erleben. Ich hoffe, dass ich euch nächstes Jahr wieder zahlreich an Anlässen begrüssen darf und wir zusammen eine gelungene Unterhaltung auf die Beine stellen können. Somit wünsche ich allen eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch in das neue Jahr.

Navigation